„Und doch wollten sie nicht sterben."
Was wäre, wenn das Leben kein Ende hätte? Jonathan Swift stellte sich diese Frage vor fast 300 Jahren — und seine Antwort war erschütternd ehrlich.
In seinem Werk Gulliver’s Travels, Teil III begegnet uns die Figur der Struldbruggs: Menschen, die nicht sterben können. Keine Erlösung, kein Aufhören — nur das unaufhaltsame Altern ohne Ende. Swift entlarvt darin einen der tiefsten Wünsche der Menschheit: den Wunsch nach Unsterblichkeit — und zeigt, wie hohl er ist.
Dr. Joachim Fleïng liest aus diesem zeitlosen Text — im englischen Original — und spricht über das, was uns Swift wirklich sagen wollte: über Langlebigkeit, Unsterblichkeit und die stille Wahrheit dahinter — dass wir nicht das ewige Leben begehren, sondern die ewige Jugend.
Ein Abend über Literatur, Philosophie und die ehrlichste Frage, die wir uns selbst stellen können: Wollen wir wirklich für immer leben?
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